Zughundesport bedeutet nicht nur Schnee, Schlitten und Huskys. Bei der Auswahl eines Hundepartners für den Sport
des Zughundesports muss man sich einige Fragen stellen. Welche Disziplin wollen wir
trainieren? Canicross? Bikejöring? Oder vielleicht Scooter? Oder doch große Gespanne? Bin ich ein Sprinter oder bevorzuge ich längere Distanzen?
Canicross
Das ist die „einfachste“ der Zughundesportarten. Ich setze „einfachste“ in Anführungszeichen, denn nur auf den ersten Blick ist sie einfach. Man benötigt dafür die wenigste Ausrüstung, aber wenn man auf wirklich hohem Niveau laufen möchte, ist diese Disziplin sehr anspruchsvoll – sowohl für den Hund als auch für den Menschen. Für den Hund, weil sie relativ „langsam“ ist (im Vergleich etwa zum Bikejöring), man aber trotzdem im Galopp mit höchstmöglicher Geschwindigkeit arbeiten muss. Für den Menschen kann sie sich dagegen als sehr verletzungsanfällig erweisen. Man muss sich intensiv auf das Training konzentrieren. Aber keine Angst! Canicross kann auch auf Freizeitebene betrieben werden, angepasst an die individuellen Möglichkeiten von Hund und Mensch.
Scooterjöring
Dabei fährt man mit einem Hund auf einem Scooter (bei Wettkämpfen kann man auch mit zwei Hunden starten). Es handelt sich jedoch nicht um einen herkömmlichen Stadtscooter. Er ähnelt eher einem Fahrrad und hat große Räder, die für Fahrten im Gelände geeignet sind. Man sagt, dass er leichter zu beherrschen ist als ein Fahrrad, weil man im Falle eines Sturzes näher am Boden ist. Das Kurvenfahren bei hoher Geschwindigkeit zu meistern, ist jedoch eine echte Kunst! Für das Scooterjöring eignen sich große, kräftige Hunde sehr gut.
Bikejöring
Dabei zieht der Hund, der mit einer speziellen, stoßgedämpften Leine befestigt ist, das Fahrrad. Der Radfahrer versucht hingegen, so gut wie möglich zu helfen, indem er mit aller Kraft in die Pedale tritt. Das erzielte Ergebnis ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit von Hund und Mensch.
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