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Hundefutter – wie wählt man das beste aus? Ernährungsratgeber von BULT

Was erfährst du in diesem Artikel?


Diesen Ratgeber haben wir bei BULT gemeinsam mit Lebensmitteltechnologen, Tierärzten
Tierärzten und Tierverhaltensberatern. Nach der Lektüre:

● du lernst die wichtigsten Hundefutterarten und ihren Verwendungszweck kennen,
● du lernst, die Zusammensetzung zu lesen und Nährwerte zu analysieren,
● du verstehst, wie du Futter an das Alter, die Aktivität und den Gesundheitszustand deines Hundes anpasst,
● du siehst, was Preise und Bewertungen von Futtersorten wirklich bedeuten,
● du erfährst, wie du Futter im Onlineshop sinnvoll kaufst,
● du lernst BULTs wissenschaftlich fundierten Ansatz zur Hundeernährung kennen – statt
Marketing-Slogans.


Warum die Wahl des Hundefutters so wichtig ist


Gutes Hundefutter ist nicht einfach nur „Essen“, sondern:

● Energiequelle für die Muskeln,
● Baustoff für Knochen und Gewebe,
● Unterstützung des Immunsystems,
● einen tatsächlichen Einfluss auf die Lebensdauer und Lebensqualität des Hundes.


Eine falsch ausgewählte Ernährung kann zu Folgendem führen:

● Über- oder Untergewicht,
● Haut- und Fellproblemen,
● Durchfall, Blähungen und andere Darmprobleme,
● Belastungen für Gelenke und innere Organe.


Bei BULT wiederholen wir häufig:

„Futter ist eine tägliche Ernährungstherapie – entweder unterstützt es die Gesundheit des Hundes oder es
es schwächt.”


Hundefutterarten – ein Überblick über die Möglichkeiten


Trockenfutter

Das ist die beliebteste Futterart:

● ist bequem zu lagern,
● lässt sich leicht portionieren,
● ist oft kalorienreicher (weniger Wasser).

Es eignet sich gut für gesunde Hunde mit normalem Körpergewicht. Es empfiehlt sich, Trockenfutter mit hohem Fleischanteil und möglichst wenigen unnötigen Füllstoffen zu wählen.


Nassfutter

Nassfutter:

● enthält mehr Wasser (häufig 70–80 %),
● hat einen intensiveren Geschmack und Geruch,
● kann für ältere Hunde oder Hunde mit Zahnproblemen leichter zu fressen sein.

Es wird häufig für übergewichtige Hunde oder solche empfohlen, die wenig Wasser trinken. Bei BULT ist Nassfutter
Wir betrachten es auch als hervorragende Grundlage zum Mischen mit Trockenfutter.

Getreidefreies und hypoallergenes Futter

  • Getreidefreies Futter enthält anstelle von Getreide beispielsweise Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Erbsen. Es kann eine gute Wahl für Hunde mit Glutenunverträglichkeit oder empfindlicher Verdauung sein.
  • Hypoallergenes Futter / Monoproteinfutter basiert auf einer einzigen Proteinquelle (z. B. Truthahn, Lamm).

 

Sie werden bei Hunden mit Futtermittelallergien oder in Ausschlussdiäten eingesetzt.
Alleinfutter und Veterinärfutter

● Alleinfutter – ist für gesunde Hunde bestimmt und deckt ihren
Bedarf an Nährstoffen.

● Veterinärfutter – wird bei konkreten gesundheitlichen Problemen eingesetzt (Nieren,
Leber, Diabetes, Fettleibigkeit, Allergien). Es sollte immer unter der Kontrolle eines
Tierarztes.


BULT ist im Bereich Alleinfutter und Leckerlis tätig, aber unsere Ernährungsabteilung
stimmt Rezepturen mit Tierärzten ab, damit sie auch für empfindliche Hunde sicher sind.


Futter für verschiedene Lebensphasen und Hundegrößen
Ein gut ausgewogenes Angebot sollte Futtersorten umfassen:

● für Welpen,
● für ausgewachsene Hunde,
● für Senioren,
● für kleine, mittelgroße und große Hunde.

Sie unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Kaloriengehalt, Kroketten-Größe, chondroprotektiven Zusätzen (für die Gelenke) sowie Protein- und Fettgehalt.


Zutaten und Nährwerte – wie liest man Etiketten?


Um Futter bewusst auszuwählen, muss man Etiketten lesen können. Auf der Verpackung findest du unter anderem:

Zusammensetzung (Rohstoffliste)
Achte auf:

● wichtigste Proteinquelle – idealerweise ist die erste Zutat Fleisch oder frisches
Fleisch,
● Protein tierischen Ursprungs – der Hund ist ein relativer Fleischfresser, seine Ernährung
sollte vor allem auf tierischem Protein basieren,
● Öle und Fette – unter anderem Quellen für Omega-3-Fettsäuren (z. B. Lachsöl – EPA/DHA),
● Kohlenhydrate und Ballaststoffe – Energiequellen sowie Unterstützung der Darmtätigkeit,
● funktionelle Zusatzstoffe – z. B. Präbiotika, Hefen, Kräuter, Chondroprotektiva, Vitamine und
Mineralstoffe.

Bei BULT legen wir großen Wert darauf, auf dem Etikett die Menge und Art des verwendeten
des verwendeten Fleisches. Wir betreiben keine „Etikettenillusion“ – eine einfache Zusammensetzung mit klaren Verhältnissen.
Zusammensetzungsanalyse (sogenannte analytische Bestandteile)
Am häufigsten findest du:

● Rohprotein,
● Rohfett,
● Rohfaser,
● Rohasche,
● Feuchtigkeit.
In der Praxis:
● Protein – Baustein für Muskeln, Enzyme und Hormone,
● Fette – wichtigste Energiequelle und Träger von Vitaminen,
● Rohfaser – unterstützt die Darmtätigkeit,
● Asche – enthält unter anderem Mineralstoffe (ein zu hoher Gehalt kann ungünstig sein).
Gutes Futter verbindet diese Elemente zu einem ausgewogenen Ganzen, das auf die Bedürfnisse eines bestimmten Hundes abgestimmt ist.


Wie wählt man das richtige Hundefutter aus?


Die Auswahl des Futters sollte nicht mit der Frage „Was ist im Angebot?“ beginnen, sondern mit der Frage: Welchen Hund habe ich zu Hause?

Alter und Lebensphase

● Welpe – höherer Bedarf an Protein, Energie und Mineralstoffen.
● Erwachsener Hund – stabilisierende Ernährung und Erhaltung eines gesunden Körpergewichts.
● Senior – leichteres Futter, Unterstützung für Gelenke, Herz und Nieren.


Größe und Rasse

Ein 4 kg schwerer Hund und ein 40 kg schwerer Hund sind zwei völlig verschiedene Welten:
● einen unterschiedlichen Stoffwechsel,
● eine andere Gelenkbelastung,
● ein anderes Wachstumstempo.


Achte darauf, ob das Futter bestimmt ist für:

● kleinen Hunden,
● mittelgroßen Hunden,
● großen Hunden.


Aktivitätsniveau

● „Sofahund“ im Vergleich zum Sporthund,
● Arbeitshund, Hund, der neben dem Fahrrad läuft oder Hund, der Hundesport trainiert – er benötigt mehr Energie,
Protein und Fett,
● übergewichtiger Hund – Light-Futter / Futter mit geringerem Kaloriengehalt.
Gesundheit und Empfindlichkeit des Verdauungstrakts
● Futtermittelallergien,
● Unverträglichkeiten (z. B. gegenüber Getreide oder Huhn),
● ein empfindliches Verdauungssystem,
● chronische Erkrankungen (z. B. der Nieren, Leber oder Bauchspeicheldrüse) – hier immer Rücksprache mit
mit dem Tierarzt.


Als BULT betonen wir häufig:

„Es gibt nicht das eine beste Futter für alle Hunde. Es gibt das beste Futter
für deinen Hund, und zwar in diesem konkreten Lebensabschnitt.“


Preise und Bewertungen von Hundefutter – bedeutet teurer auch besser?


Der Markt für Hundefutter ist riesig – von sehr günstigen „Supermarktprodukten“ bis hin zu Premium- und Super-Premium-Futter.

 

Wie sollte man den Preis betrachten?
Der Preis spiegelt gewöhnlich wider:

● Qualität der Rohstoffe (Fleischsorte, Anteil von Fleisch im Vergleich zu Füllstoffen),
● Präzision der Rezeptur (Vorhandensein funktionaler Zusätze, Qualität der Supplementierung),
● Produktionsstandards.


Günstiges Futter enthält häufig:

● mehr Getreide und Füllstoffe,
● einen geringeren Fleischanteil,
● ein schlechteres Aminosäure- und Mineralstoffprofil.

Das teuerste Futter ist jedoch nicht immer das „beste“ für deinen Hund – es kann beispielsweise auf dem Papier eine ideale Zusammensetzung haben, sich aber bei einem Hund mit empfindlichem Verdauungstrakt nicht bewähren.

 

Bewertungen anderer Halter sind hilfreich, aber:

● Sie beziehen sich auf einen bestimmten Hund, nicht auf deinen,
● Sie basieren häufig auf Emotionen („mag es/mag es nicht“) und nicht auf einer Analyse der Zusammensetzung,
● Sie ersetzen keine Beratung durch einen Tierarzt oder Hundeernährungsberater.
Bei BULT empfehlen wir:
● die Bewertungen anderer Halter mit dem Lesen der Zusammensetzung verbinden,
● nach einer Futterumstellung den Zustand von Fell, Kot, Energie und Körpergewicht des eigenen Hundes beobachten.


Futter online kaufen – wie man Onlineshops sinnvoll nutzt
Onlineshops?


Onlineshops bieten eine riesige Auswahl, aber man kann sich darin auch leicht verirren.
Worauf sollte man im Onlineshop achten?

● übersichtliche Zusammensetzungen und analytische Angaben auf der Website,
● eine klare Trennung zwischen Alleinfuttermitteln und veterinärmedizinischen Diätfuttermitteln,
● Angaben zum Verwendungszweck (Alter, Größe, Aktivitätsniveau),
● die Möglichkeit, kleinere Packungen „zum Ausprobieren“ zu kaufen,
● praktische Lieferoptionen und die Möglichkeit, Vorräte anzulegen.

 

Geschmackssets, Proben, Geschmacksrotation – sinnvoll ist:

● Geschmackssets nutzen,
● Neue Geschmacksrichtungen schrittweise einführen,
● Proteine (z. B. Pute, Rind, Lamm) abwechseln, wenn der Hund sie gut verträgt.

 

Im BULT-Sortiment bauen wir insbesondere Folgendes aus:

● Nassfutter mit hohem Fleischanteil,
● Trainingssnacks und natürliche Kauartikel,
● Geschmackssets, die dabei helfen, die Lieblingskombination des Hundes zu finden.


Wie BULT an die Hundeernährung herangeht – unser Expertenansatz

BULT ist eine polnische Marke, die von Menschen entwickelt wird, die wirklich mit Hunden leben – und sich mit ihrer
Ernährung. Unsere Rezepturen entstehen in Zusammenarbeit mit:

● Lebensmitteltechnologen,
● Tierärzte,
● Tierverhaltensberater,
● Praktiker mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit Hunden.

Was ist für uns entscheidend?

● Hoher Anteil an tierischem Protein – denn Hunde sind keine „kleinen Menschen auf vier
Pfoten“.
● Eine einfache, übersichtliche Zusammensetzung – ohne unnötige Chemie und Schnickschnack.
● Snacks mit echtem Mehrwert – nicht nur „lecker“, sondern auch funktional: fürs Training,
Belohnung, Unterstützung für Zähne oder Haut.
● Praktischer Ansatz – wir wissen, dass Futter nicht nur gesund, sondern auch schmackhaft und
praktisch zu füttern.


Die häufigsten Ernährungsfehler von Hundehaltern


Bei Ernährungsberatungen und in Gesprächen mit Halterinnen und Haltern sehen wir am häufigsten immer wieder dieselben Hauptfehler:

  • Füttern mit Essensresten vom Tisch – menschliches Essen ist gewürzt, salzig und oft fettig. Es ist nicht für Hunde geeignet.
  • Schokolade als „Belohnung“ – Kakao enthält Theobromin, das für Hunde giftig ist.
  • Mehrere Futtersorten „auf einmal“ planlos zu mischen – dadurch lässt sich schwer beurteilen, welches Futter dem Hund bekommt.
  • Zu viele Leckerlis zu geben – Leckerlis können einen beträchtlichen Teil der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen.
  • Das Futter von einem Tag auf den anderen zu wechseln – dies endet oft mit Durchfall und Bauchschmerzen.
  • Futter nur nach Preis oder Werbung auszuwählen – ohne die Zusammensetzung zu lesen und die Bedürfnisse des jeweiligen Hundes zu analysieren.


Bei BULT vermitteln wir:
„Die beste Ernährung ist die, die individuell angepasst, konsequent und bewusst
gewählt wurde.“


Zusammenfassung – Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Auswahl des Futters


1. Beurteile das Alter, Körpergewicht, Aktivitätsniveau und den Gesundheitszustand des Hundes.
2. Entscheide, ob du ein Alleinfuttermittel suchst oder dein Hund eine tierärztliche Diät benötigt (nach
Rücksprache mit dem Tierarzt).
3. Wähle die Futterart: trocken, nass, gemischt, gegebenenfalls getreidefrei oder
hypoallergen ist.
4. Sieh dir die Zusammensetzung an – achte auf einen hohen Anteil tierischer Proteine und eine angemessene Menge
Fett und funktionellen Zusatzstoffen.
5. Prüfe die Nährwertanalyse (Protein, Fett, Rohfaser, Rohasche).
6. Beginne mit einer kleineren Packung und stelle das Futter schrittweise um.
7. Beobachte deinen Hund: Fell, Haut, Energie, Kot und Gewicht.
8. Wenn dich etwas beunruhigt, wende dich an einen Tierarzt oder Hundeernährungsberater.


FAQ – häufige Fragen zum Hundefutter


Ist Trocken- oder Nassfutter besser?

Das hängt vom Hund ab. Trockenfutter ist praktisch und energiereich, Nassfutter versorgt den Hund besser mit Flüssigkeit und ist oft
schmackhafter. Oft bewährt sich ein gemischtes Modell: Trocken- plus Nassfutter.


Darf ich meinem Hund selbst gekochtes Essen geben?

Nur wenn die Ernährung auf den Hund abgestimmt und ausgewogen ist (z. B. eine BARF-Ernährung oder selbst zubereitete Nahrung nach einem Plan von
eine Fachperson). Tischabfälle sind keine gute Idee – Salz, Gewürze, Fett und
schädlich (z. B. Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch).


Wie oft sollte man das Futter wechseln?

Wenn der Hund das Futter gut verträgt und die Untersuchungsergebnisse unauffällig sind, besteht kein Bedarf für häufige
Veränderungen. Führe eine Futterumstellung immer schrittweise über 5–7 Tage durch.


Mein Hund hat einen empfindlichen Magen – was sollte ich wählen?

Folgendes Futter sollte in Betracht gezogen werden:

● eine einzige Proteinquelle enthält,
● eine begrenzte Anzahl an Zutaten enthält,
● besser verdaulich ist.

Bei chronischen Verdauungsproblemen ist eine Rücksprache mit
mit dem Tierarzt.

 

Machen Leckerlis die Ernährung des Hundes zunichte?

Leckerlis können ein hervorragendes Trainingsmittel sein, aber ihr Kaloriengehalt sollte in die tägliche Energiezufuhr einberechnet werden. Deshalb entwickeln wir bei BULT Leckerlis, die Belohnungsfunktion und eine gute Zusammensetzung verbinden.


Wie kann BULT mir bei der Auswahl des Futters helfen?

Als Marke, die mit Lebensmitteltechnologen, Tierärzten und Verhaltensfachleuten zusammenarbeitet,
helfen wir dabei, Futter und Leckerlis passend zu den Bedürfnissen des Hundes auszuwählen – vom Alter über die Aktivität bis hin zu
Empfindlichkeit des Verdauungstrakts. Unser Ziel ist, dass der volle Napf nicht nur
schmackhaft, aber auch sinnvoll zusammengestellt.

 

 

Elżbieta Górnik – Spezialistin für Hunde- und Katzenernährung bei BULT.
Verfasst gemeinsam Fachartikel und Ratgeber für Tierhalter und verbindet Ernährungswissen mit der täglichen Praxis der Betreuung von Hunden und Katzen.

 

Pies czy kot? Nie pytaj, co jest lepsze. Zapytaj, jaki dom masz.
Hund oder Katze? Frag nicht, was besser ist. Frag, was für ein Zuhause du hast.

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