Der Herbst kann sowohl für Menschen als auch für Tiere belastend sein. Rasche Wetterwechsel, sinkende Temperaturen und häufigere Niederschläge beeinflussen nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch das Immunsystem. Im Herbst sind unsere Hunde ebenso wie wir einem erhöhten Krankheitsrisiko ausgesetzt. Einige Erkrankungen treten besonders häufig auf – deshalb ist es sinnvoll zu wissen, wie man damit umgeht.
Kann sich ein Hund erkälten?
Bei einem Hund kann, ebenso wie bei einem Menschen, eine Gruppe von Symptomen auftreten, die allgemein als Erkältung bezeichnet wird. Dazu gehören unter anderem:
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erhöhte Körpertemperatur,
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Schnupfen,
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und Husten.
Zusätzlich kann der Hund seinen Appetit verlieren, vor allem aufgrund von Halsschmerzen und eines beeinträchtigten Geruchssinns, der großen Einfluss auf die Futteraufnahme hat. In solchen Momenten lohnt es sich, leicht verdauliche, aromatische Snacks anzubieten, die den Hund zum Fressen animieren – besonders gut eignen sich hier natürliche gemahlene Rinderpansen, die reich an Enzymen sind, die die Verdauung unterstützen und den Appetit wieder anregen. Pansen ist ein Produkt, das speziell für Hunde während der Genesung entwickelt wurde – magenschonend und zugleich besonders schmackhaft.
Ein länger anhaltender Erkältungszustand ist für den Hund sicherlich belastend und kann auch gefährlich werden, wenn Komplikationen auftreten. Deshalb sollte man den Besuch beim Tierarzt nicht hinauszögern. Er beurteilt den Zustand des Patienten fachkundig und verschreibt geeignete Medikamente.
Natürliche Möglichkeiten, das Immunsystem des Hundes zu stärken
Präparate mit Beta-Glucan
Wenn Erkältungen sehr häufig wiederkehren, lohnt es sich auch, Präparate in Betracht zu ziehen, die dazu beitragen können, die Abwehrkräfte des Hundes zu verbessern. Die meisten enthalten Beta-Glucan. Dieses Polysaccharid stimuliert das Immunsystem und unterstützt bei Welpen dessen korrekte Entwicklung und Stabilisierung. Es kann auch vorbeugend verabreicht werden, doch diese Entscheidung sollte immer mit dem Tierarzt besprochen werden.
Herbstspaziergänge – wie schützt man den Hund vor Kälte?
Im Kampf gegen Erkältungen kann auch eine Änderung der Spaziergangsgewohnheiten helfen. Wenn die Temperatur deutlich sinkt und du bemerkst, dass der Hund bereits wenige Minuten nach dem Verlassen des Hauses zittert und nur ungern weitergeht, kann das vor allem bedeuten, dass ihm einfach zu kalt ist. Darauf sollte man besonders bei Hunden achten, die während des Spaziergangs wenig aktiv sind, sich langsam bewegen oder kurzes Fell haben. Auch Hunde kleiner Rassen sind stärker niedrigen Temperaturen ausgesetzt.
Wenn dein Vierbeiner zu dieser Gruppe gehört, kannst du ihm einen speziellen Mantel kaufen, der ihm hilft, seine Körpertemperatur zu halten. Achte darauf, dass er auch vor Regen schützt. Nasses Fell führt dazu, dass der Körper des Hundes schneller Wärme verliert, was zu Erkrankungen beitragen kann. Dennoch sollte man den Hund schrittweise an das Tragen eines Mantels gewöhnen – am besten beginnt man bereits gegen Ende des Sommers mit dem Training. Für manche Hunde kann dies anfangs unangenehm sein. Deshalb ist es besser, rechtzeitig die Reaktion des Vierbeiners auf den zusätzlichen Gegenstand auf seinem Rücken zu testen und ihm bei Bedarf beizubringen, sich darin zu bewegen.
Schluss mit dem Planschen in Pfützen
Der Herbst ist auch eine Zeit mit vermehrten Niederschlägen, nach denen sich auf Straßen und Gehwegen Pfützen bilden. Vielleicht trinkt dein Hund gerne daraus, doch zu seiner Sicherheit solltest du das nicht zulassen. In Pfützen sammeln sich zahlreiche Mikroorganismen, die sehr gefährliche Krankheiten wie beispielsweise Giardiose verursachen können. Sie ist schwer zu behandeln und kann auch auf den Menschen übertragen werden. Von Salmonellen und Escherichia coli hast du sicher schon gehört. Auch sie kommen in Pfützen vor und können für den Hund lebensgefährlich sein. Das ist wohl Grund genug, Pfützen weiträumig zu umgehen. Am besten hast du immer einen Napf und Trinkwasser dabei. So kann der Hund seinen Durst mit Wasser aus einer sicheren Quelle stillen.
Zecken – auch im Herbst aktiv
Man sollte außerdem bedenken, dass der Herbst weiterhin eine Zeit erhöhter Zeckenaktivität ist. Verzichte nicht auf den Zeckenschutz für deinen Hund. Da keine Methode hundertprozentige Wirksamkeit garantiert, solltest du das Fell deines Vierbeiners nach jedem Spaziergang gründlich kontrollieren. Wenn du einen blinden Passagier findest, der sich in die Haut des Hundes gebohrt hat, entferne ihn mit einer Zeckenzange (nur, wenn du weißt, wie das geht) oder suche so schnell wie möglich eine Tierarztpraxis auf, wo eine qualifizierte Person dies übernimmt. Zecken übertragen viele gefährliche Krankheiten. Sie können außerdem im Fell des Hundes sitzen, ohne die Haut zu durchdringen, und so ins Haus gelangen oder auf den Menschen übertragen werden. Deshalb solltest du im Herbst zum Schutz von dir und deinem Hund nicht auf die Zeckenprophylaxe verzichten.
Produkte zur Unterstützung der Hundegesundheit – was kann man geben?
Du kannst außerdem einige allgemeine Regeln befolgen, die dazu beitragen, deinen Hund vor Krankheiten zu schützen und sein Wohlbefinden im Herbst zu verbessern.
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Hilf deinem Hund, sich an die niedrigeren Temperaturen zu gewöhnen, indem du in den ersten Tagen des Wetterwechsels häufige, aber kurze Spaziergänge machst.
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Versuche, Situationen zu vermeiden, in denen der Hund nass wird. Wenn möglich, beschränke Spaziergänge im Regen. Verzichte auch darauf, den Hund draußen baden zu lassen, selbst wenn dein Vierbeiner das liebt. Kaltes Wasser kann das Auftreten von Rheuma begünstigen.
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Wenn ihr über nassen Untergrund spazieren geht, trockne deinem Hund nach der Rückkehr nach Hause die Pfoten ab.
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Lass ihn selbst entscheiden, wo er sich ausruhen möchte. Wenn er an kalten Tagen einen Platz in der Nähe der Heizung wählt, stelle sein Körbchen dorthin. Der direkte Kontakt des Körpers mit einem kalten Boden kann für den Hund unangenehm sein.
Vertreibe die Herbstwolken!
Der Herbst muss keineswegs nur mit trüben Momenten verbunden sein. Du und dein Vierbeiner könnt diese Jahreszeit in vollen Zügen genießen, solange du Vernunft und Maß bewahrst. Verzichte nicht auf Spaziergänge in schöner Umgebung und probiere Spiele im raschelnden Laub aus – sie eignen sich hervorragend dazu, Welpen an neue Geräusche zu gewöhnen, aber auch erwachsene Hunde haben daran Freude. Denk nur daran, die Gesundheit deines Hundes ernst zu nehmen, genauso wie du dich zu dieser Jahreszeit besonders um deine eigene Gesundheit kümmerst. Wenn dich etwas beunruhigt, hole fachkundigen Rat ein. Kümmere dich bestmöglich um deinen Hund, damit ihr gemeinsam die Vorzüge des Herbstes genießen könnt.
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