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Wie viel Hundefutter? Dosierungstabelle für kleine und große Hunde

Eine der häufigsten Fragen von Hundebesitzern ist eine sehr konkrete: Wie viel Futter sollte man dem Hund täglich geben, um seine Gesundheit, ein richtiges Gewicht und ein angemessenes Energieniveau zu gewährleisten.

Zu wenig Futter kann zu Nährstoffmangel, Energiemangel und ständigem Hungergefühl führen. Ein Übermaß an Futter ist hingegen eine der häufigsten Ursachen für Übergewicht bei Hunden, was das Risiko für Gelenkerkrankungen, Stoffwechselprobleme erhöht und die Lebensdauer verkürzt.

Die richtige Futtermenge für den Hund hängt vor allem ab von:

  • Körpergewicht des Hundes
  • Alter
  • Aktivitätsniveau
  • Stoffwechsel
  • Art der Ernährung

Auch die Art des Futters ist wichtig. Unterschiede zwischen Nass- und Trockenfutter beeinflussen den Kaloriengehalt und die Portionsgröße. Deshalb ist es bei der Planung der Ernährung sinnvoll, die Unterschiede zwischen Nass- und Trockenfutter für Hunde zu verstehen, die Einfluss auf Fütterungsweise und Dosierung haben können.

 

1. Wie viel Futter sollte ein Hund täglich bekommen? 

Ein erwachsener Hund sollte täglich eine Futtermenge erhalten, die etwa entspricht:

2–3 % seines Körpergewichts

Zum Beispiel:

  • Hund 5 kg → ca. 100 g Futter täglich
  • Hund 10 kg → ca. 160–200 g Futter
  • Hund 20 kg → ca. 300–350 g Futter

Die tägliche Portion wird meist in zwei Mahlzeiten aufgeteilt.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Energiebedarf des Hundes je nach Aktivitätsniveau und individuellem Stoffwechsel variieren kann.

 

Tabelle – Wie viel Futter für den Hund nach Gewicht

Die folgende Tabelle zeigt die ungefähre Futtermenge für einen erwachsenen Hund mit moderater Aktivität.

Gewicht des Hundes

Trockenfutter täglich

Nassfutter täglich

2–5 kg

50–100 g

150–250 g

5–10 kg

100–180 g

250–400 g

10–20 kg

180–320 g

400–700 g

20–30 kg

320–420 g

700–900 g

30–40 kg

420–520 g

900–1200 g

 

Nassfutter enthält mehr Wasser, daher ist seine Menge in der Ernährung des Hundes in der Regel 2–3 mal größer im Volumen als Trockenfutter.

 

2. Wie oft sollte man den Hund täglich füttern?

Die Fütterungshäufigkeit des Hundes hängt vor allem von seinem Alter ab.

Welpen

  • 3–4 Mahlzeiten täglich

Erwachsene Hunde

  • 2 Mahlzeiten täglich

Ältere Hunde

  • 2 kleinere Mahlzeiten täglich

Regelmäßige Fütterungszeiten helfen, den Stoffwechsel stabil zu halten und unterstützen die richtige Funktion des Verdauungssystems des Hundes.

 

3. Wie berechnet man die Futterportion für einen Hund?

Die einfachste Methode ist die Verwendung einer Formel, die auf dem Körpergewicht des Hundes basiert.

Tagesportion = 2–3 % des Körpergewichts des Hundes

Beispiel:

ein Hund mit 15 kg Gewicht

15 kg × 0,025 = ca. 375 g Futter pro Tag

Die endgültige Menge sollte jedoch angepasst werden an:

  • Aktivitätsniveau des Hundes
  • Art des Futters
  • Kondition des Hundes

 

4. Wie viel Futter braucht ein aktiver Hund?

Körperlich aktive Hunde haben einen deutlich höheren Energiebedarf.

Dies betrifft insbesondere:

  • Sporthunde
  • arbeitende Hunde
  • junge Hunde mit viel Energie

Ihre tägliche Futtermenge kann 30–50 % größer sein als bei einem Hund mit ruhigem Lebensstil.

 

5. Die häufigsten Fehler bei der Fütterung des Hundes

Viele Halter machen unbewusst Fehler bei der Fütterung ihres Hundes. Zu den häufigsten gehören:

  • zu große Portionen geben
  • den Hund nur einmal täglich füttern
  • Nichtberücksichtigung von Leckerlis im täglichen Kalorienbedarf
  • fehlende Gewichtskontrolle des Hundes
  • Verwendung von Futter, das nicht auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt ist

Eine falsche Ernährung kann zu Verdauungsproblemen führen, die sich oft am Aussehen des Hundekots zeigen. Aus dessen Konsistenz und Farbe lassen sich viele Informationen über die Gesundheit des Tieres ablesen, was der Artikel was man aus Hundekot ablesen kann genauer beschreibt.

 

6. Warum kann ein Hund ständig hungrig sein?

Manchmal bemerken Halter, dass der Hund trotz regelmäßiger Mahlzeiten nach Futter verlangt. Die Ursache kann sein:

  • zu geringe Futtermenge
  • Futter mit geringem Nährwert
  • hohe Aktivität des Hundes
  • Verdauungsprobleme
  • Stoffwechselerkrankungen

In einigen Fällen können die Ursachen auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Nahrungsmittelallergien beim Hund sein, die eine entsprechend angepasste Ernährung erfordern.

Ein gutes Beispiel für eine solche Situation ist die Geschichte der Hundebesitzerin von Bruno, die beschreibt, warum ihr Hund ständig hungrig war, obwohl er regelmäßige Mahlzeiten erhielt.

 

7. Zählen Leckerlis zur täglichen Futterration?

Ja. Jedes Leckerli erhöht die Kalorienmenge in der Ernährung des Hundes.

Deshalb sollten selbst natürliche Snacks – wie Rinderpansen für Hunde  – sie sollten nur eine kleine Ergänzung zur täglichen Ernährung sein.

Es wird meist empfohlen, dass alle Leckerlis maximal 10 % der täglichen Kalorienzufuhr des Hundes ausmachen.

 

8. Wie viel Futter für kleine Hunderassen?

Kleine Hunde haben oft einen sehr schnellen Stoffwechsel, deshalb benötigen sie Futter mit hoher Energiedichte.

Ein gutes Beispiel sind Miniaturhunderassen wie Maltipoo , die trotz geringem Gewicht einen relativ hohen Energiebedarf haben können.

 

9. FAQ – häufig gestellte Fragen

Wie viel Futter für einen 10-kg-Hund?

Ein Hund mit etwa 10 kg benötigt durchschnittlich 160–200 g Trockenfutter täglich.

 

Wie viel Futter für einen 20-kg-Hund?

Ein Hund mit einem Gewicht von etwa 20 kg benötigt etwa 300–350 g Futter täglich.

 

Wie oft am Tag sollte ein Hund fressen?

Die meisten erwachsenen Hunde sollten zwei Mahlzeiten täglich erhalten.

 

Wie viel Nassfutter für den Hund?

Nassfutter enthält mehr Wasser, daher ist seine Menge in der Regel 2–3 mal größer im Volumen als Trockenfutter.

 

10. Zusammenfassung

Die richtige Futtermenge für den Hund sollte an sein Gewicht, sein Aktivitätsniveau und die Art der Ernährung angepasst werden. Die richtige Dosierung des Futters hilft, das richtige Gewicht des Hundes zu halten, unterstützt seinen Stoffwechsel und verringert das Risiko gesundheitlicher Probleme.

Das Wichtigste ist, den Zustand des Hundes zu beobachten und die Ernährung an seine individuellen Bedürfnisse anzupassen.

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